Wasserreporter
Mittwoch, 31. März 2010
Stärkere Kontrolle der Arktis-Schifffahrt
Derzeit wird erwartet, dass der Seeverkehr im Arktischen Meer durch das Abschmelzen des Polareises stark zunimmt. Doch das ist nur eins der anstehenden Probleme.
Kommen immer mehr Schiffe, müssen auch die Sicherheitsvorkehrungen für Notfälle ausgebaut werden, hier muss eine völlig neue Infrastruktur aufgebaut werden, um bei möglichen Havarien Einsatzmannschaften aussenden zu können.
Darüber hinaus wurde über die Forderungen von morgen gesprochen - die Arktis bietet in Zukunft derzeit noch unzugängliche Bodenschätze, um die, so Cannon, nicht blind gestritten werden solle. Im Mittelpunkt zukünftiger Konflikte stehen Gebietsforderungen der Anrainer. Derzeit schwelt ein dauernder Streit zwischen Norwegen und Russland, die sich um eine Graue Zone in der Barentsee balgen - Norwegen erklärte hierzu bereits in der jüngsten Vergangenheit, dass eine schnelle Einigung der beiden Staaten sehr unwahrscheinlich sei. So sind die gerade ausgeschlossenen Konflikte schon wieder relativ lebendig...
Hillary Clinton merkte an, dass die Welt vor großen Veränderungen stehe aufgrund des Schmelzens des Arktischen Eises, Menschen und Ökosysteme seien stark betroffen und müssten einen gemeinsamen Weg finden, mit den dramatischen Änderungen umzugehen.
Geschrieben von Kanadaria Redaktion in Aktuelles um 13:19 | Kommentare (0)

Kommentare
Kommentar schreiben