Wasserreporter
Montag, 11. Januar 2010
Die Unterwasserwelt steckt voller Mysterien
2) Auch interessant ist, dass die zu Costa Rica gehörende Kokosinsel zu den besten Spots weltweit gehört, in der man auf ganze Schulen von mehreren Hunderten Hammerhaien treffen kann. Möglicherweise haben die Inseln als Vorlage zum Buch "Die Schatzinsel" von Robert Louis Stevenson gedient. Schatzsucher wie den Deutschen August Gissler, der kurzweilig zwischen 1889 bis 1908 auf der Insel lebte gab es auch. Nur gefunden hat er nichts außer ein paar Münzen.
3) Jacques-Yves Cousteau ist eine Legende, wenn es um’s tauchen geht. Zu einem seiner bekanntesten Projekte zählt die Unterwasserstation "Precontinent II". Bis heute erinnert sie an Science-Fiction. Im Jahr 1963 lebten und arbeiteten dort fünf Taucher ganze 30 Tage unter Wasser. Mittlerweile ist sie überwachsen. Alle abenteuerlustigen
Sporttaucher können die "Precontinent II“ bei Shaab Rumi, einem Riff in der Nähe der Hafenstadt Port Sudan umtauchen.
4) Hans Hass gilt als der bekannteste deutschsprachige Taucher. Filme zusammen mit Ehefrau Lotte erreichten weltweit das Publikum. 1941 brachte er sogar ein Buch heraus unter dem Titel "Unter Korallen und Haien". Dort schilderte Hass zum größten Teil seine Erlebnisse in der Karibik vor Bonaire und Curaçao um 1939. Zum ersten Mal erkundete er dort tropische Korallenriffe.
5) Sporttaucher, die sich auch für’s Wracktauchen interessieren, kennen die "SS Andrea Doria", auch bekannt als der "Mount Everest unter Wasser". Das Wrack liegt ca. 70 Meter tief im Atlantik und nur
erfahrene Taucher sollten sich vorwagen. Das Kreuzfahrtschiff sank am 26. Juli 1956 bei Nebel, da die Kapitäne trotz Radarkontakt ein Ausweichmanöver vornahmen bei dem sie mit der "MS Stockholm" kollidierten. Nach rund elf Stunden sank das Schiff.
6) wer es wagt in Höhlen zu tauchen lässt sich auf eine der spannendsten, aber auch gefährlichsten Tauchdisziplinen ein. Am 15. Dezember 2007 stellten Casey McKinlay and Jarrod Jablonski in Florida einen neuen Weltrekord bezüglich der Eindringtiefe auf. Für ihren Tauchgang in eine Höhle bei den Wakulla Springs benötigten sie ganze 6,5 Stunden zur Durchquerung und 13 Stunden für die Dekompression. 2003 betrug der Weltrekord noch 5880 Meter.
7) Taucher, die es in extreme Tiefen von bis zu 330 Meter zieht wird ein Atemgas als weitere Komponente neben den Bestandteilen Sauerstoff und Stickstoff zugefügt. "Trimix" ist ein Helium, das den Einsatz von Sauerstoff- und Stickstoffanteil reduziert, da dieser in großen Tiefen toxisch wird und zum gefürchteten "Tiefenrausch" führt.
8)Leonardo da Vinci war nicht nur ein begnadeter Maler, sondern erfand auch die ersten Flossen um das Jahr 1500 herum. Allerdings waren das Handflossen. Die meisten Menschen in dieser Zeit waren Nichtschwimmer. Die es konnten schwammen meist nur mit den Händen. Eine witzige Vorstellung!
9) das wohl mysteriöseste Gewässer Europas beschreibt den Toplitzsee in Österreich wohl am besten. Dort gilt zeitweise sogar ein Tauchverbot, denn er musste als "Mülleimer“ für die Nazis herhalten. Eine Marineversuchsstation ist nur die Spitze des Eisbergs. 1945 zwang die SS Bauern, 60 Kisten zum See zu fahren, die sie dann dort versenkten. Gerüchte gibt es viele, ob es Goldschätze, Diamanten oder gefälschte englische Pfundnoten waren, das weiß keiner so genau. Gefunden wurde bis dato nicht wirklich etwas.
10) Der Walhai wird bis zu 14 Meter lang, frisst nur Plankton und kleine Fische. Aber ist er nun, Wal oder Hai? Er gehört zu den Haien! Er ist weder ein Säugetier, wie es Wale sind und besitzt Kiemen, außerdem steht die Schwanzflosse senkrecht statt waagerecht. Den Namen verdankt der sanftmütige Gigant lediglich seiner Größe.
Geschrieben von Kanadaria Redaktion in Aktuelles um 10:42 | Kommentare (0)

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